Der Sanddorn wächst auf den Inseln von
Ahvenanmaa und auf den Inseln des
Bottnischen Meerbusens. Dort gibt es,
dank der Landerhöhung, die ihm
notwndigen genügend freien und son-
nigen Standorte. An vielen Stellen
vermehrt er sich durch Wurzelschnitt-
linge und bildet ein undurchdringliches
weitverbreitetes Dickicht. Der Sanddorn
trägt eine saftige, gelborange Frucht.
Die reifen Beeren sitzen fest an den
Zveigen, der Saft aus den Beeren kann
aber mit einer speziell zu diesem Zweck
entwickelten Saftpresse ausgepresst
werden. Am besten pflückt man die
Beeren nach dem ersten Frost, dann
lassen sich die Beeren locker aus den
Zweigen lösen. Die Beeren enthalten
Vitamin C 200 mg/100g. Sie sind auch reich an Karotin undeden Vitaminen B,
E und K. Energie enthält Sanddorn mehr
ungefähr als 400 kJ/100g.

Die Moosbeere wächst überall in Finn-
land, ausgenommen im nördlichsten Teil
von Lappland. Sie wächst auf nährstof-
farmen, sonnigen Weißmooren und
Reisermooren. Die Pflanzenstandorte
der Moosbeere sind in den letzten Jahren
durch Austrocknung und Torfgewinnung
weniger geworden. Die Moosbeere
erbringt große Ernten insbesondere auf
Ufer-Weißmooren von Seen und Teichen
sowie auf nassen und offenen Mooren.
Moosbeeren können von Ende
September bis zum ersten Schnee
geerntet werden sowie im Frühjahr unter
dem Schnee. Es lohnt sich auch, Moos-
beeren nach den ersten Nachtfrösten im
September zu ernten sowie im Frühjahr,
weil der Zuckergehalt der Beeren dann
höher und der Säuregehalt geringer ist.
Moosbeeren sind wie die meisten wildge-
wachsenen Beeren eine gute Quelle für
Vitamin C. Die hartschalige Moosbeere
ist auch eine gute Ballaststoffquelle.